Grätsche 2023

3 Tage, 3 Bühnen, 3 Formate! Euch erwartet ein bombastisch super tolles und abwechslungsreiches Programm.
Neu bieten die Formate «REFL_ACTIONS» und «DEMO» zusätzliche Räume zum Austausch und Nachdenken über das Gesehene.

Am Donnerstag 16.2.2023 um 20:00 eröffnen wir das Grätsche Junges Theaterfestival mit einem grossen KAWOOM!

Gruppen

Wir freuen uns, euch die Theatergruppen des Grätsche 2023 vorzustellen. Vom 16.–19. Februar 2023 bespielen diese 12 Gruppen die Bühnen des Grätsche Junges Theaterfestival im Dynamo Zürich.

DEMO

Das brandneue DEMO-Format begleitet uns durch das gesamte Festival. Hier wird gezeigt, was sonst in den Probekellern verborgen bleibt. Sechs Gruppen zeigen unter dem Titel DEMO ca. 15-minütige Momentaufnahmen aus ihren Arbeitsprozessen und erhalten anschliessend Rückmeldungen vom Publikum. Das DEMO-Format schafft Raum für die Gruppen, erste neugierige Schritte, waghalsige Experimente oder lustvolles Scheitern zu wagen und für das Publikum aktiv Teil von diesem Entstehungsprozess zu werden.  Was du siehst, wird noch gemacht. Was du denkst, interessiert uns. Was du sagst, fliesst in den weiteren Probeprozess ein. Klar ist: Jedes DEMO ist auf seine Art einzigartig und unvorhersehbar.

REFL_ACTIONS

REFL_ACTIONS ist ein Vermittlungsformat mit kleinem v. Konzipiert und geleitet von LACIA (Lara & Lucia).

Informell wollen wir vertieftere Auseinandersetzungen mit dem Gesehenen provozieren. REFL_ACTIONS ladet dich zu einer Aktivität ein, während derer ein anderes Nachdenken über das Gesehene stattfinden kann. Wir füttern euch mit Fragen, ihr füttert euch mit Austausch. Also lasst uns spazieren, Smoothies machen, spielen und Love Letters schreiben. Das detaillierte Programm findet ihr in der Programmübersicht und vor Ort.

Grätschen ohne Verletzen: Awareness

Awareness ist ein Konzept, das sich mit respektvollem Verhalten beschäftigt. Als Verein Grätsche ist es uns wichtig, bewusst unterwegs zu sein. Das heisst, uns zu informieren, für gewisse Problematiken zu sensibilisieren sowie einander zuzuhören und gegenseitig zu unterstützen.

Wir respektieren die Grenzen unserer Mitmenschen wie auch unsere eigenen. Jede Person bestimmt selbst, wo ihre Grenzen liegen und was für sie übergriffig oder verletzend ist. Jegliche Art der Diskriminierung wie zum Beispiel Rassismus, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus, Klassismus, Fat-Shaming, Ageismus und Ableism haben am Grätsche keinen Platz.

Es kann vorkommen, dass in den gezeigten Stücken diskriminierende Inhalte verhandelt werden. Reflektierte Auseinandersetzungen mit diesen Themen in Theaterproduktionen sind uns wichtig, sofern sie der Awareness-Bildung oder dem Aufzeigen von bestehenden Zuständen dienen, nicht aber unkommentiert/ohne Kontext im Raum stehen. Zentral ist, dass am Festival Strukturen bestehen, die Unwohlsein auffangen können.

Deshalb wird während des ganzen Festivals durchgehend ein Awareness-Team im Einsatz sein – für euch, für uns, für ein respektvolles Grätschen ohne Verletzen.

Wir sind froh um Hinweise und auf Problematiken aufmerksam gemacht zu werden:
info@graetsche.ch

Awareness-Konzept
Glossar

Gruppen

_Bodenverlust
Von und mit: Lovina König, Dario Spilimbergo
Am Anfang: Mindestens zwei Menschen auf der Bühne. In der Mitte: Ein philosophisch-performatives Suchen nach Aufbruch. Am Ende ist immer die gemeinsame Welt gemeint.
_Bodenverlust
anchor-bodenverlust
«Der schönste Kontakt ist der Konflikt»
SA 18.02. 17:30–18:00
SO 19.02. 15:30–16:00
Zwei Figuren machen Konflikt. Sie nutzen die Nähe zum Publikum aus, zirkulieren um Mauern, schweigen gemeinsam. Manchmal ist das Schreien auf Metaebene. Das alles findet einen Rahmen – einen echten – dieser wird im Stück gebaut, bespielt und befüllt. Betonte Sprache und das Spiel mit dem Wort. Alles ohne inszenierten Humor. Es geht ums Aufbrechen. Ziel ist Gemeinschaftssinn. «Klingt ziemlich pathetisch» «Dachte ich mir auch, aber es ist Theater.»
BOCCIA DI BASEL
Von und mit: Rosa-Lin Meessen, Jonna Bürer, Timon Däster, Graham Heath
Wir spielen und entwickeln als Team gerne mit Flow, Treffsicherheit und aus dem Bauch heraus. Nach langem Üben auf dem Kies gönnen wir uns Abends gerne ein Bier und verhandeln millimeter genau die Bahnen und Bühnen dieser Welt.
BOCCIA DI BASEL
anchor-boccia-di-basel
«Pallino»
SA 18.02. 17:15–17:45
SO 19.02. 17:15–17:45
Kämpfst auch du manchmal gegen das Offensichtliche an? Hilft dir dabei der Löwe aus dem Yoga? Spielst du Völkerball oder leidest du an Entscheidungsangst? Und wie stellst du dir eigentlich das Jahr vor? Eine Persiflage in drei Szenen, zwei Lichtstimmungen und einer Minilogue.
Pedala
Von und mit: Joséphine Decking, Lisa Liner, Mira Guggenbühl
Wir kennen uns. Wir mögen uns. Wir spielen Theater. Jetzt gibt es Pedala. Wir haben mehr Fragen als Antworten und versuchen diese zu bearbeiten und zu verarbeiten. Ausserdem kommt ein Velo in unserem Stück vor. Enjoy.
Pedala
anchor-pedala
«DIE MIT DEM BLAUBEERKAUGUMMI»
FR 17.02. 20:15–20:45
SO 19.02. 16:45–17:15
ende sommer; kaffetrinkend. wir alle kamen gerade vom reisen zurück. tiefer und weniger tief in der bekannten heimkehrkrise steckend, hinterfragten wir unseren alltag, refletktieren gemeinsam die gründe für unser weggehen, unser heimkommen und was es mit uns macht. gehen wir auf selbstsuche? hat sich jemals jemensch selbst gefunden? wer wir sind, was uns ausmacht und wieso wir kontinuierlich das bedürfnis haben, unsere identität zu wandeln beschäftigt uns seither. hier bin ich die, dort eine andere. was ist schale, was ist kern(identität)? gibt es den kern überhaupt?
Kollektiv Steissbein
Von und mit: Balz Spengler, Raymond Frey, Maimuna Barry, Ilja Gebistorf
Leider sind wir dieses Jahr nur vierbeinig, denn Aktivismus ist wichtig! Das kapitalistische System macht uns immer wieder krank, wir sind alle überarbeitet und komisch – letzteres hilft uns, trotz den Umständen Theater zu machen. Diese Welt fickt uns! - Und daraus folgt eine extreme Abstumpfung und Abgrenzung von schrecklichen Schicksalen, Katastrophen und Krieg. Ein Paradoxon sich hinter den Mauern Europas die Hände zu verbinden und in einer privilegierten Blase Theater zu machen. Doch es gibt uns Kraft, wir lieben es, uns wieder zu treffen, zu proben und zu lachen. Was uns beschäftigt? – Die Weltpolitik und unsere Ausbildungen. Was uns interessiert? - Schamgefühle, die Angst vor dem Allein sein, Alibis, Doppelleben, Identität, Verbundenheit, Interaktion, Antipathie, Geschwister und ASMR.
Kollektiv Steissbein
anchor-kollektiv-steissbein
«Gemeinscham»
FR 17.02. 21:30–22:00
SA 18.02. 22:00–22:30
Content Note: Rassismus, Gewaltdarstellungen, ASMR
Das Schamatorium zur Linde geht mit persönlich zugeschnittenen Therapieprogrammen auf Sie und Ihre Bedürfnisse ein. Egal ob Ihr Schamteil juckt oder das Augenlid zuckt. In intimen Einzelsitzungen und ungeahnten kausalen Gruppenaktivitäten geben wir Ihrer Scham eine neue Qualität. Ein erfahrenes Team, bestehend aus langjährig ausgebildeten Expert*innen der Schamanismuspraxis begleitet Sie in diesem Prozess. Das Springen auf dem Schampolin hat sich bewährt und der Erfolg ist garantiert. Kommen auch Sie bei uns vorbei und lassen sich heilen.
Collettivo This Age
Von und mit: Arianna de Angelis, Samuel Cingari, Lorena Cipriano, Lia Franchini, Chiara Gallo, Gaia Grigorov, Fedro Mattei, Clarissa Matter, Maria Muscionico, Elmira Oberholzer, Lavinia Pedrini, Tiago Poretti, Camilla Stanga, und Noemi Zürcher
Der Prozess ist wie Béchamel. Literatin. Umweltingenieur. Schauspielerin + Akrobatin. Tänzerin. Psychologin. Philosophin + Musikwissenschaftlerin. Geografin. Mathematikerin. Ärztin. Geologe. Visuelle Gestalterinnen. Lehrpersonen. Irgendwann gerinnt er.
Collettivo This Age
anchor-collettivo-this-age
«lavori in corso, serve tempo»
SA 18.02. 14:30–15:00
SA 18.02. 19:15–19:45
«Die Zeit ist eine Illusion, die Mittagszeit eine doppelte Illusion.» (Douglas Adams) Durch Forschung und Entwicklung verschiedener Texte und Bewegungen hinterfragt das Kollektiv This Age die Wahrnehmung und Verwendung der Zeit in unserer Gesellschaft. Das Kollektiv experimentiert mit verschiedenen szenischen Formen und stellt sich folgende zwei Fragen: Wie nutzen wir unsere Zeit? Wie nehmen wir sie wahr? Unsere Antworten werden einerseits die individuellen Wahrnehmungen der Zeit widerspiegeln und andererseits Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen, die in der Summe das Kollektiv ergeben.
such-ende
Von und mit: Serge Zehnder, Sabrina Fischer
Wir sind eine vierköpfige Gruppe, die das Suchen und Finden des Theaterprozesses verbindet. Mit dem Projekt «Inventar» wollen wir den Themen Konsum und Materialismus nachgehen, um via div. Übungen des Objekttheaters eine verständliche Sprache zu entdecken.
such-ende
anchor-such-ende
«Inventar oder auf ein Treffen mit Dora»
FR 17.02. 19:00–19:30
SA 18.02. 20:45–21:15
Wer? Dora Jäger (27), arbeitet seit 4 Jahren im Brockenhaus «Luegisland». Single, einsam und perfektionistisch veranlagt, sehnt und fürchtet sie sich vor der grossen weiten Welt. Wo? Du tauchst in Dora’s Welt, als sie eines Abend das Brockenhaus allein aufräumen muss. Ein Demo über: Die Ängste und Sehnsüchte aus seiner Komfortzone herauszutreten.
Spotless
Von und mit: Enno Rennenkampff, Sonja Grimm, Taissia Mühlethaler, Lou Schenk, Juli Oertle, Aaron Eggenschwiler
Wir sind ein unabhängiges Theaterkollektiv aus Bern, bestehend aus 5 Personen. Wir spielten alle zusammen in der Jungen Bühne Bern und haben nach einigen gemeinsamen Produktionen beschlossen unsere eigenen Projekte zu realisieren. Wir organisieren, kreieren, schreiben, inszenieren, basteln alles selbst. Die Verantwortung tragen wir alle, es gibt keine Hierarchie. Finanziell unterstützt werden wir von Startstutz. Uns verbindet eine grosse Leidenschaft dafür, unsere Umwelt zu beobachten, zu reflektieren und neu zu formen. Alles ist möglich. Es interessiert uns zu hinterfragen, darzustellen, neue Ideen wachsen zu lassen. Wir wollen neues ausprobieren, zeigen dass auch mit wenig finanziellen Mitteln viel möglich ist. Durch die Art wie wir arbeiten, lernten wir auch das volle Ausmass einer Theaterproduktion zu erfassen. Natürlich teilen wir gewisse Aufgaben auf aber Entscheidungen treffen wir immer gemeinsam auf Konsensbasis. Es ist faszinierend ein Projekt in seiner Ganzheit zu realisieren mit allem, was dazugehört (Regie, Schauspiel, Buchhaltung, Organisation, Planung, Werbung, Kostüme, Technik...). Dadurch entwickelt man auch eine andere Beziehung zum Stück, da man die Perspektive darauf immer wieder wechselt.
Spotless
anchor-spotless
«Schwamm drüber»
SA 18.02. 16:00–16:30
SO 19.02. 14:15–14:45
Viel Dreck. Überall. Du kannst gerne mal bei mir Abwaschen. Unnahbar rein oder Sauerei mit Tiefgang. Das ist die Frage. Charaktersauerei. Psychohygiene. Mein Herz juckt. Mach mal Salbe drauf. Schrubb mal richtig meine Seele. Massage. Geil. Ich kann dich nicht riechen. Parfüm Rauchwurst. Immer der Nase nach. Dreck ist persönlich. Dreck ist ehrlich. Charakterlose Figuren in irgendeinem Zimmer. Sauberer Kontrollverlust. Wortlose Interaktionen und schreiende Warnhinweise. Geweihtes Wasser und schmierige Schaumschläger. 15min Waschgang. Öko natürlich.
Kein Rollenspiel
Von und mit: Janine Meier, Lila Plakolli, Marouan Mounir, Jason Spielmann, Stefano Pichierri, Nicole Neuenschwander, Christoph Wagner, Jörg Köppl
Wir sind die Gruppe Kein Rollenspiel und eines unserer obersten Ziele war es schon immer, zu zeigen, dass unser Leben kein Trauerspiel ist. Diese Lebenseinstellung haben wir immer auf die Bühnen getragen. Wir haben Freude am Leben und am Theater. Unsere Gruppe besteht mehrheitlich aus Schauspieler:innen mit Behinderungen. Wir wünschen uns aber, dass es gemischter wird. Außerdem gehören zu unserer Gruppe die Anleitenden, die uns das Theaterhandwerk beibringen.
Kein Rollenspiel
anchor-kein-Rollenpiel
«Wo wir wohnten»
FR 17.02. 19:15–20:00
SA 18.02. 20:00–20:45
Content Note: Krieg, Diskriminierung
In «Wo wir wohnten» werden sechs unterschiedliche, fantastische Wohnräume beschrieben, basierend auf Peter Stamm’s Kinderbuch «warum wir vor der Stadt wohnen». Die Texte und Erzählstruktur bleiben ähnlich, währenddessen die meist rollstuhlfahrenden Darsteller*innen, Bilder und Stimmungen kreieren, die mögliche andere Welten zeigen. Mit einfachsten Mitteln schöpfen die Darsteller*innen aus dem vollsten, was in Ihren körperlich beschränkten Möglichkeiten liegt.
Freie Bühne Thurgau
Von und mit: Corine Fischer, Sarina Hess, Maksim Bitsch, Lily-Rose Demeulemeester, Sara Vivian Weber, Eric Scherrer
Ein bunter Mix von Theaterbegeisterten aus dem Thurgau. Wir sind als Team schon sechs Jahre zusammen auf der Bühne und haben im Jahr 2019 mit «Secrets You Would Never Tell» unsere eigene Gruppe gegründet. Nun sind wir an unserer fünften Produktion fürs Jahr 2023, die wir mit viel Herzblut neben unseren Studien- oder Berufsleben in etlichen Proben erarbeiten.
Freie Bühne Thurgau
anchor-freie-buehne-thurgau
«Fuck the Racoons»
SA 18.02. 21:30–22:50
SO 19.02. 14:00–15:20
Content Note: Langsam flackerndes Licht, Tod
Notiz an mich: ​Ruhm, Glück, Liebe und Waschbären*Innen sind alle vergänglich. So wie du auch. Begreifst du das? Ich zeige es dir… oder finde es doch selbst heraus. Peng! Peng! Verschiedene Frequenzen und Töne. Was ich mache, hat nichts mehr mit meiner selbst zu tun. Eine zerstörte Reflexion. Vater unser, ich bete zu dir. LOL. Wie kann ich das Heute auch noch Morgen behalten? Der Zeit eins auswischen? Übrigens: Vertraue nie einem Waschbären! (Auch wenn sie süss aussehen.)
Kompanie Kunterbunt
Von und mit: Meret Mareike Behschnitt, Anna Glünz, Robyn Behschnitt, Klara Behschnitt, Timo Bullemer, Celia Eugster, Livio Gentile, Sonja Giesecke
Die Kompanie Kunterbunt entstand im Jahr 2020. Diesem Chaos ist eine spacey Gruppe geboren, die in wechselnden Kombinationen spielt und Regie führt. Dabei kreieren wir alle gemeinsam und brennen für alles von A wie Agoraphobie bis Z wie Zimtwecken.
Kompanie Kunterbunt
anchor-kompanie-kunterbunt
«MONSTER MASH»
SA 18.02. 19:30–20:30
SO 19.02. 14:30–15:30
Content Note: Suizid, Hexenverfolgung, sexistische und queerfeindliche Motive, Mobbing, Diskriminierung
Die Regeln der Gesellschaft werden gesprengt: Halloween im Februar? Am Grätsche Festival? Ist das erlaubt? Sieben Kreaturen treffen sich zur Krisensitzung im Schutzraum. Wie geht man damit um, 356 Tage im Jahr Monster zu sein und sich vor dem Rest der Welt zu verstecken? Ist das fair? Nee. Als deepe Diskussionen nicht weiterhelfen, greift manch ein Monster zu drastischeren Massnahmen: Tanz und Gesang. In einer Post-Tiktok-Welt ist um der Romantisierung Willen alles erlaubt. Doch auch die ganzen Filter und «that-girl» Routinen können unsere Monster nicht vor den Normen der Gesellschaft retten.
STuThe
Von und mit: Vanessa Morandell, David Schwegler, Johann Ullrich, Emma Sacks, Christian Müller, Jonas Mumenthaler, Alexei Degtayaruk, Friederike Karpf
Seit mehr als einem Jahrzehnt begeistert das Studierendentheater Jung und Alt, Studierte und Nicht-Studierte mit seinen originellen Produktionen! Was uns verbindet ist die Liebe zum Theater und der Bühne, ansonsten sind wir ein ziemlich bunter Haufen- alle Studiengänge sind willkommen. Mit viel Engagement, Spielfreude und Energie bringen die Studierenden und Doktorierenden der Universität Zürich, ETH, ZHdK und ZHAW ihre Produktionen auf die Bühne. Wir treffen uns wöchentlich im Theatersaal Irchel und machen jede Produktion zu etwas Besonderem.
STuThe
anchor-stuthe
«Müde»
SA 18.02. 17:30–18:15
SO 19.02. 16:00–16:45
Content Note: Psychische Gesundheit, Krankheit
Als Inspiration für unseren Text dienten uns Gespräche mit Freunden und Bekannten, Interviews mit Peers der Pro Mente Sana Stiftung, die früher selbst eine Erschütterung erlebt haben, und unsere eigene Recherche. Daraus gewachsen ist eine Collage dieser Krankheit verwoben mit der Gefühlswelt eines Betroffenen. Zwischen Tanz und Theater, grossen Emotionen und ihrer totalen Abwesenheit wollen wir uns nähern: Wann ist man normal? Was ist krank? Wie sieht ein Alltag aus? Wie fühlt er sich für Betroffene an? Was passiert da in den Köpfen unserer Freunde? unserer Familie? unserer Bekannten? Angetrieben von unseren Erfahrungen am eignen Leib und als Zeug*in im Bekannten- und Familienkreis versuchen wir uns diesen Fragen zu stellen. Wagen es einen kurzen Einblick in das Innere zu geben.
Projektil 21
Von und mit: Dominik Diebold, Sofie Liz Gnannt, Elena Göldin, Lukas Loosli, Selin Sarikaya, Thierry Schneeberger, Loni Tausendpfund, Suwethan Ravindran, Layla Bernheim, Lea Altorfer, Leara Meier, Juanid Maria Hansan, Quinn Rahmann
Zu einem bunten Haufen experimentierfreudiger, junger Individuellen finden wir uns jeden Freitagabend (meist pünktlich) im Dachstock des Dynamos ein, um dem müden Trott der Woche mit allerlei Bewegung und Ausdruck abzuschütteln. Wir erfahren und lernen ergründen und Lehren und lassen Probe für Probe unsere Herzen und Seelen über dem leuchtendem orangenen Boden beben.
Projektil 21
anchor-projektil-u21
«Poly Mono»
FR 17.02. 21:45–22:30
SA 18.02. 14:45–15:30
Content Note: Depressionen, Selbstverletzung
Das Projektil und seine Reise durch den Kreislauf des Lebens. Durch die Akzeptanz des Alltags finden wir den Frieden. Stimmt das wirklich oder resignieren wir damit nur vor den uns überfordernden Aufgaben? Wir setzen wir uns mit den altbekannten, unliebsamen Emotionen auseinander, die uns und unser Leben formen, beeinflussen und prägen. Getrieben im Wahnsinn des Alltäglichen, gefangen in einer Umwelt voller Verdruss und Meinungen, erdrückt vom Überfluss, überfahren durch Monotonie, schreit sich das Projektil_21 abstrakt und mutig die Seele frei.